Der Beginn der Weltreise: Ein großer Schritt!

Nun ist es so weit: es sind nur noch wenige Tage beziehungsweise Stunden, bis Janik und ich uns auf Weltreise begeben. Ich kann es kaum fassen! Der Beginn der Weltreise ist endlich da. Die Schmetterlinge im Bauch machen mich verrückt, wenn ich an die nächsten Monate denke. Sogar Janik, der eigentlich nur den Moment lebt und sich selten groß auf etwas freut, kribbelt es schon in den Fingern. Das Packen und dass wir nun eigentlich alle Vorbereitungen getroffen haben, macht uns zusätzlich Lust aufs loslegen.

Hürden überwinden…

Um den Bogen zu spannen, beginne ich damit, wie alles angefangen hat. Janik und ich sind seit September 2017 zusammen. Wie alle Paare, erzählen wir uns auch von unseren Wünschen und Zielen. Ein gemeinsamer Traum von uns war es Anfangs schon, für längere Zeit durch die Welt zu reisen. Nach einiger Zeit mit Janik zusammen, verstärkte sich der Wunsch in mir, die Reise mit ihm zusammen zu machen. Das Ziel Weltreise war gesetzt.

Janik war Anfangs sehr skeptisch, die lange Reise, die wir uns beiden wünschen, zusammen zu machen. Wir führten einige Diskussionen, wie wir so eine Reise umsetzen könnten. Janiks Idee war es, die Reise teilweise gemeinsam und teilweise getrennt zu machen (wir würden dabei ein Paar bleiben). Anfangs versuchte ich mich mit dem Gedanken anzufreunden. Doch nach und nach merkte ich, dass mir diese Kompromisslösung sehr unbefriedigend erscheint. Auch sonst hatte ich nirgends von einem Paar gelesen oder gehört, dass sich beim reisen regelmäßig für mehrere Wochen oder sogar Monate trennt. Zum Glück hatte es keine Krisendiskussionen gebraucht, um Janik von einem anderen Reisemodell zu überzeugen. Nämlich dem, dass wir diese Reise zusammen durchziehen.

Natürlich ist es dabei sehr wichtig, dass man sich gegenseitig Freiraum lässt. Bei mehreren Monaten zusammen auf engstem Raum, sollte man akzeptieren, wenn der andere mal einen Tag alleine etwas unternehmen will. Auch ist es wichtig, die Fehler des anderen zu kennen und damit umgehen zu können.

…und Brücken bauen.

Ein Pluspunkt den wir hier haben ist, dass Janik und ich schon seit zwei Jahren zusammen wohnen. Wir sind auf viele Weisen zwei sehr unterschiedliche Menschen und wir durch das zusammen Wohnen auf so manche Weise besser kennengelernt. Es gab viele schöne Zeiten, aber auch des öfteren Krach. Mal waren Kleinigkeiten der Auslöser, mal waren es ernst zu nehmende Probleme und oft ging es sehr hitzig zu.

Doch das muss nicht immer ein negatives Zeichen sein. Denn durch Diskussionen und Streits kann man unheimlich an einander wachsen. Wir haben hart an uns gearbeitet, Kompromisse gefunden oder gelernt mit Dingen umzugehen und verstehen uns jetzt besser denn jeh. Parallel dazu hatten wir unser Projekt der Weltreise, an dem wir immer wieder gemeinsam gearbeitet haben. Hier haben wir an einem Strang gezogen. Zwar manchmal auch in unterschiedliche Richtungen, aber wie wie wir uns hier geeinigt haben und bei der Planung vorgegangen sind, beleuchten wir in einem anderen Blogeintrag 🙂

Letztendlich haben wir eine gemeinsame Richtung gefunden und befinden uns gerade im Endspurt unserer Reisevorbereitungen. Wir sind dabei nochmal alles durchchecken, notieren Orte die wir besuchen möchten, organisieren den Auszug aus der Wohnung und (last but not least) diverse Abschiedspartys. Der Beginn der Weltreise kann kommen.

Herzlichen Dank an Kimberly Kober, die die Bilder gemacht hat.

Portrait von Sabrina

Author: Sabrina

Als Fotografin sind Bilder für mich wie eine visuelle Sprache. Die Kamera ist mein Sprachrohr, mit dem ich Eindrücke und Emotionen verinnerliche und kommuniziere. Eine Bilderserie garniert mit dem geschriebenem Wort wird zu einer Geschichte, die verlockt und gelesen werden will. Hier findest du die Geschichte von Janik und mir, zu der ich dich entführen möchte!

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